Schockchlorung
Eine Schockchlorung, auch Stoßchlorung genannt, ist die gezielte kurzfristige Erhöhung des Chlorgehalts im Poolwasser. Dafür wird üblicherweise schnell lösliches Chlorgranulat verwendet.
Durch die erhöhte Chlorkonzentration werden Mikroorganismen, Algen und organische Verunreinigungen oxidiert. Eine Schockchlorung kann außerdem dazu beitragen, Chloramine beziehungsweise gebundenes Chlor abzubauen.
Wann wird eine Schockchlorung durchgeführt?
- bei der Erstbefüllung oder zu Beginn der Poolsaison
- bei grünem, trübem oder unangenehm riechendem Poolwasser
- nach starkem Badebetrieb oder außergewöhnlicher Verschmutzung
- nach Gewitter, Starkregen oder längeren Pflegeunterbrechungen
- bei einer erhöhten Konzentration von gebundenem Chlor
Was ist bei einer Schockchlorung wichtig?
Vor der Behandlung sollten der Chlorgehalt und der pH-Wert gemessen werden. Ein ungeeigneter pH-Wert kann die Wirkung des Chlors deutlich vermindern. Die erforderliche Produktmenge richtet sich nach dem Beckenvolumen, der Wasserbelastung und den Herstellerangaben.
Poolchemikalien dürfen niemals miteinander gemischt werden. Chlorgranulat sollte außerdem nicht unaufgelöst auf empfindliche Poolfolien gegeben werden, sofern der Hersteller dies nicht ausdrücklich erlaubt.
Nach der Schockchlorung muss die Filteranlage ausreichend lange laufen. Gebadet werden darf erst wieder, wenn das Wasser klar ist und der gemessene Chlorwert im zulässigen Bereich des verwendeten Pflegesystems liegt.
Hinweise zur Kontrolle der Wasserwerte finden Sie im Ratgeber „Pool-Wasserwerte richtig messen“ .
Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen
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